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Stockholm: Was gibts zu sehen?

Millesgärden im Inselvorort Lidingö ist Wohnstatt, Studio und Garten des berühmten, 1955 verstorbenen schwedischen Bildhauers Carl Milles. Der schöne Terrassengarten über einer Ostseebucht ist ein ausgezeichnetes Ambiente für die Repliken seiner berühmtesten Werke — Mensch und Pegasus, Europa und der Stier und Hand Gottes. Auch eine bedeutende Sammlung griechischer und römischer Skulpturen sowie Werke anderer Bildhauer sind hier zu bewundern. Die Anlage von Millesgärden ist ein Kunstwerk für sich. Silberbirken und Föhren bilden mit Statuen und Brunnen eine harmonische Einheit, Rosenbeete und Blumenschalen verwachsen mit Marmorsäulen und Kalksteinstufen. In einer kleinen Kapelle im Garten haben Carl Milles, der 80jährig starb, und seine Frau ihre letzte Ruhestätte gefunden. Drottningholms Slott ist auf einer kleinen Insel des Mälarsees gelegen. Dieses Schloß wurde im späten 17. Jh. nach dem Vorbild von Versailles errichtet, mit säuberlich geometrisch angelegten Gärten, Statuen und Brunnen. Teile des gut erhaltenen Inneren — reich mit Wandteppichen und anderen Kunstwerken bestückt — sind zu besichtigen. Der reizvolle Chinesische Pavillon ist eine Mischung aus Rokoko und chinesischen Stilelementen. Er wurde 1760 im Schloßpark als Geschenk für Königin Lovisa Ulrika errichtet. Die Perle der ganzen Anlage ist das neben dem Schloß befindliche Hoftheater, eine der berühmtesten Bühnen der Welt. Dieses Rokokotheater ist insofern einmalig, als Bühnenbilder und Bühnenmaschinerie noch immer in bestem Zustand und sogar in Gebrauch sind. Abgesehen von der Beleuchtung — Kerzenlicht mußte der Elektrizität weichen — hat sich seit der Zeit des Theaterliebhabers Gustav III., der hier seinen Hofstaat mit Opernaufführungen erfreute, nichts geändert.

29.9.10 12:26

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