Nordseekreuzfahrt

Was schippert denn da?
 

Meta





 

Seekrankheit

Gegen das Unwohlsein

Bei Unwohlsein konsultiert man den Bordarzt. Ihm steht ein Ambu­latorium und eine kleine Apotheke zur Verfügung. Falls es einmal nötig sein sollte, erreichen Sie ihn über die Rezeption. Seine Be­handlung ist leider nicht mehr kostenfrei. Die quittierte Honorar-Rechnung reichen Sie nach Ihrer Heimkehr Ihrer Krankenkasse ein. Den höchsten Grad des Unwohlseins verursacht zweifellos die See­krankheit. Viele lassen sich allein von dem Gedanken an schwan-


kende Decks dazu verleiten, auf das einmalige Erlebnis einer Kreuz­fahrt zu verzichten. Schade; denn ein paar Stunden stürmisches Meer gehen schnell vorbei und es gibt ausgezeichnete Mittel, sie im Schlaf und ohne Übelkeit zu verbringen. Norwegen-Fahrten zum Nordkap führen ohnehin meist durch ruhiges Fahrwasser im Schutz der Inseln und Schären.

Vergnügliches Bordleben

Manche meinen, das Leben an Bord sei langweilig. Es biete keine Abwechslung, es sei eben nichts los. Solche Gedanken können nur aus Unkenntnis entstehen.

Das Bordleben beginnt schon vor dem Frühstück mit der Gymnastik. Es setzt sich danach mit Bordspielen fort. Wer Lust hat, kann sich am Tanzunterricht beteiligen, an Tischtennis-, Skat- oder Bridgeturnie­ren. Vielleicht findet man zwischendurch noch Zeit, die Pflicht-An­sichtskarten zu schreiben oder an dem Buch weiterzulesen, das man der Bordbibliothek entnommen hat. Da ist die Rettungsübung, an der teilzunehmen internationale Vorschrift ist. Die Kommando­brücke soll besucht werden. Am Nachmittag eine Siesta im Liege­stuhl, bevor das Bingospiel angekündigt wird oder der Vortrag be­ginnt, bei dem Experten Sie auf die Sehenswürdigkeiten des näch­sten Aufenthaltsortes vorbereiten, Zusammenhänge der histori­schen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwiddung des Reiselandes aufzeigen. Am Abend spielt die Band zum Tanz, treten Künstler auf, werden Tanzspiele, Kostümbälle, Miß- und Misterwahlen, Quiz­abende und vieles andere mehr veranstaltet. Oder lassen sich von einem Film im Kinosaal unterhalten. Sollten Sie dann immer noch nicht müde sein, können Sie die nach eigenem Ermessen entbehr­lichen Nachtstunden in der Diskothek, an der Bar oder im Anblick der Mitternachtssonne verbringen.

 

6.8.10 16:38

Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen